Kreativität – leeres Buzzword oder Kraft der Zukunft?

Text Lisa Maria Kunst

Der Begriff Kreativität ist gerade gehypt. Denn Kreativität verspricht die Fähigkeit Innovationen zu entwickeln. Und der Wunsch nach Innovation ist Antriebskraft Nummer eins für Wirtschaft und Wissenschaft. Aber Kreativität ist mehr noch – eine durch und durch menschliche Eigenschaft, die uns einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Maschinen im Kampf um Jobs verschafft.

Denn Artificial Creativity kann zwar schon Logos entwickeln oder komplexe Symphonien komponieren, tut dies aber rein rechnerisch und auf Basis der vorher eingegebenen Parameter.

Es handelt sich also eher um eine Nachahmung der Kreativität. Noch immer ist nur der menschliche Geist in der Lage, Pfade der Algorithmen zu verlassen und wirklich neue Ideen zu entwickeln. Sicherlich wird sich AI auch in diesem Bereich weiter entwickeln und ganze Branchen verändern, wie in jedem anderen Bereich auch. Aber die Hoheit über die Kraft etwas gänzlich Neues zu schaffen liegt auch in der Zukunft noch bei uns Menschen. Und das verleiht diesem abstrakten Begriff Kreativität einen futuristischen Glanz. Wir alle befinden uns gerade in Zeiten tiefgreifender Umwälzungen. Und genau das bringt eine große Chance auf Gestaltung – Neugestaltung und Mitgestaltung. Und Gestaltung benötigt Kreativität. Heutzutage kommen auf uns alle, jeden Einzelnen, Unternehmen, die gesamte Gesellschaft Fragen zu, zum Beispiel im Bereich der Ethik, deren Ausmaß nur teilweise abzusehen ist. Wenn man hierauf nicht nur reagieren will, sondern aktiv mitgestalten will, ist es höchste Zeit für einen Diskurs. Einen Diskurs jenseits der Genregrenzen. Rufen die Unternehmensberater also gerade nach einer Revitalisierung der Salonkultur, so kann ich da nur zustimmen.

In der Hochzeit der Salonkultur, mitten in einer Zeit starker Umwälzungen, wurden gesellschaftlich relevante Themen mit Unternehmern, Politikern, Künstlern und – damals revolutionär – unter Männern und Frauen diskutiert. Zwar waren die Salons keine klassenlose Veranstaltungen, aber Standesgrenzen wurden bewusst überschritten. Und genauso gilt auch heute noch, der stärkste Diskurs und die größte Kreativität wird frei gesetzt durch eine möglichst vielfältige Zusammensetzung der Beteiligten. Und auch wenn es sich bei Kreativität um ein Buzzword handelt, was zu oft zitiert und aktuell stark von Wirtschaft und Wissenschaft besetzt wird, brauchen wir für eine konstruktive Gestaltung unserer Zukunft alle kreativen Kräfte. Und um diese Kräfte zu bündeln bedarf es auch Investition in Kultur und Subkultur, und ganz besonders in die Förderung von Kreativität an Schulen. Denn der eine Punkt ist, dass unsere menschliche Kreativität benötigt wird. Der andere jedoch ist, dass wir Menschen Kreativität benötigen. Und das bekommt gerade vor dem Hintergrund des verstärkten Einsatzes von Maschinen und dem damit einhergehenden, weitreichenden Wegfall von Arbeitsplätzen eine wichtige Bedeutung.

Wir alle befinden uns gerade in Zeiten tiefgreifender Umwälzungen. Und genau das bringt eine große Chance auf Gestaltung – Neugestaltung und Mitgestaltung. Und Gestaltung benötigt Kreativität. Heutzutage kommen auf uns alle, jeden Einzelnen, Unternehmen, die gesamte Gesellschaft Fragen zu, zum Beispiel im Bereich der Ethik, deren Ausmaß nur teilweise abzusehen ist. Wenn man hierauf nicht nur reagieren will, sondern aktiv mitgestalten will, ist es höchste Zeit für einen Diskurs. Einen Diskurs jenseits der Genregrenzen. Rufen die Unternehmensberater also gerade nach einer Revitalisierung der Salonkultur, so kann ich da nur zustimmen. In der Hochzeit der Salonkultur, mitten in einer Zeit starker Umwälzungen, wurden gesellschaftlich relevante Themen mit Unternehmern, Politikern, Künstlern und – damals revolutionär – unter Männern und Frauen diskutiert. Zwar waren die Salons keine klassenlose Veranstaltungen, aber Standesgrenzen wurden bewusst überschritten. Und genauso gilt auch heute noch, der stärkste Diskurs und die größte Kreativität wird frei gesetzt durch eine möglichst vielfältige Zusammensetzung der Beteiligten. Und auch wenn es sich bei Kreativität um ein Buzzword handelt, was zu oft zitiert und aktuell stark von Wirtschaft und Wissenschaft besetzt wird, brauchen wir für eine konstruktive Gestaltung unserer Zukunft alle kreativen Kräfte. Und um diese Kräfte zu bündeln bedarf es auch Investition in Kultur und Subkultur, und ganz besonders in die Förderung von Kreativität an Schulen. Denn der eine Punkt ist, dass unsere menschliche Kreativität benötigt wird. Der andere jedoch ist, dass wir Menschen Kreativität benötigen. Und das bekommt gerade vor dem Hintergrund des verstärkten Einsatzes von Maschinen und dem damit einhergehenden, weitreichenden Wegfall von Arbeitsplätzen eine wichtige Bedeutung.

Seit vier Jahren bin ich für Düsseldorf innerhalb des internationalen CreativeMornings Universums aktiv. Ich durfte erfahren, wie Menschen in 198 Städten auf der Welt freiwillig, unentgeltlich und aus Überzeugung für die kreative Sache arbeiten. Es hat sich eine globale Community gebildet, die intrinsisch motiviert ist und nicht ausschließlich vom Headquarter in New York zusammengehalten wird. Was diese Menschen motiviert und zusammenhält ist Kreativität als Wert, nicht als Kompetenz. Dieser Wert hat die Kraft, Menschen auf unterschiedlichen Teilen der Welt zusammenzubringen. Und was kann es gerade jetzt Besseres geben, als einen Wert, der Verbindungen schafft. In diesem Sinne ist es an der Zeit Kreativität ganzheitlich zu betrachten. Und einen kreativen Diskurs vielfältig und divers zu gestalten. Um jetzt noch ein paar weitere Buzzwords einzustreuen. Denn auch die haben absolut ihre Berechtigung. Happy discussion.

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